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Weißstroch

Störche kommen in vielen Märchen und Sagen vor: Als Glücksbringer oder als der berühmte Klapperstorch, der angeblich – wie manche früher glaubten – die Kinder bringt.

Störche schreiten mit staksigen Schritten über Wiesen oder Äcker und suchen dort nach Futter. Und weil Störche einen gewaltigen Appetit haben und vor allem Insekten und deren Larven fressen, sind sie wichtige Schädlingsvertilger.

Wenn Störche ruhen, stehen sie oft auf einem Bein und stecken Kopf und Schnabel in die langen Federn des Halses. Störche gehören zu unseren bekanntesten Langstrecken-Zugvögeln.

Ab August und September machen sie sich auf in ihre Winterquartiere im tropischen Afrika südlich der Sahara.

Fakten


#zugvogel

Lebensweise

Weiß-Störche sind von Süd- über Mittel- bis Osteuropa zu Hause. Sie sind aber nicht mehr so weit verbreitet wie früher, sondern kommen nur noch in einigen Regionen vor, weil sie immer weniger geeignete Lebensräume finden. Störche brauchen zum Leben feuchte Wiesen mit Teichen, Weihern und Baumgruppen oder Sümpfe. Wälder meiden sie. Störche findet man aber auch oft in der Nähe von Siedlungen: Die Störche sind den Menschen gefolgt, weil sie auf ihren Wiesen reichlich Nahrung fanden.

Und dort bauen sie auch oft ihre Nester – auf Häusern, Bäumen oder Felsen.

Störche geben keine Laute von sich, sondern klappern mit ihrem langen Schnabel. Dieses Klappern ist weit zu hören. Es dient sowohl zur Begrüßung als auch zur Verständigung der Partner: Männchen und Weibchen stehen sich gegenüber, legen den Kopf zurück auf den Rücken und klappern laut mit dem Schnabel. Mit dem lauten Klappern werden auch fremde Störche von Nest verjagt.

Schon
gewusst?

„Störche haben eine Flügelspannweite von bis zu 220 Zentimeter“