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Rothirsch

Das Rotwild ist Deutschlands größte Hirschart und kommt auf etwa 25 % der Bundesfläche vor. 

 Die meiste Zeit des Jahres lebt Rotwild äußerst sozial in Rudeln. Nur zur Brunft im September röhren die Hirsche um die Wette und kämpfen mit ihren Geweihen, um Anspruch auf die Weibchen zu erheben.

Wie fast alle Hirscharten tragen nur die männlichen Tiere ein Geweih, das jährlich gewechselt wird. 

Fakten


#geweihträger

Lebensweise

Das Sozialverhalten des Rotwildes ist hoch entwickelt. Die Tiere leben die meiste Zeit des Jahres in Rudeln, die Größe der einzelnen Rudel ist abhängig vom Lebensraum und der Wilddichte. In Regionen mit einem hohen Anteil an Freiflächen oder sogar völlig offenen Landschaften sind die Rudel in der Regel größer als in reinen Waldbiotopen. Auch in Europa kommen Rotwildrudel vor, die 200 Tiere umfassen.

Die Färbung des Fells variiert bei Rotwild in Abhängigkeit von Jahreszeit, Geschlecht und Alter. Das Wachstum des rotbraunen Sommerfells beginnt im Mai und hat dem Rotwild seinen Namen gegeben. Im September bis Oktober wechselt die Mehrzahl der Rothirsche zu einem graugelben bis graubraunen
Winterfell, bei älteren Hirschen kann dieser Fellwechsel manchmal etwas früher einsetzen. Das Winterhaar ist doppelt so lang wie das Sommerhaar und darunter wächst ein dichteres Wollhaar. Dadurch sieht Rotwild im Winter etwas struppiger und nicht so glänzend wie im Sommer aus. Typisch für ältere Hirsche ist außerdem eine ausgeprägte Mähne, die aber nur während der Brunft getragen wird.

 

 

Schon
gewusst?

Die Hörner sind eigentlich Knochen, aber wenn sie jung sind, sind sie mit Haut und Fell bedeckt.