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Mopsfledermaus

Die Mopsfledermaus bevorzugt naturnahe, alte Wälder mit einem hohen Anteil an stehendem Totholz. Sie kommt aber auch in lichten Nadelwäldern, v. a. Kiefernbe­ständen, vor. Geschädigte Flächen mit absterbenden Fichten, Kiefern oder Buchen können ebenfalls Quartiere aufweisen.

Fakten


#nachtaktiv

Lebensweise

Hinter abstehender Borke, in Zwieselspalten oder Stammrissen bezieht die Mops­fledermaus ihr Quartier. In sogenannten »Wochenstuben« kümmern sich hier von Mai bis August bis zu dreißig Weibchen gemeinsam um ihren Nachwuchs.

Neben natürlichen Verstecken nutzt die Mopsfledermaus auch Fensterläden oder Holzverkleidungen von Scheunen in waldnahen Siedlungen.

Im Sommer wechselt sie alle zwei bis drei Tage ihr Quartier.

Ihre Nahrung erbeutet die Mopsfledermaus nahe der Baumkronen, auf Lichtungen, entlang von Waldrändern und in abwechslungsreichem Offenland.

Von November bis März überwintert die kältetolerante Art in Burg- und Schloss­kellern, stillgelegten Bahntunneln, Höhlen und Stollen in bis zu 40 km Entfernung zu ihren Sommerquartieren. In milden Wintern bleibt sie auch ganzjährig im Wald.

Schon
gewusst?

Fledermäuse können auch im Dunkeln blitzschnell fliegen und ihre Beute fangen. Möglich macht das ein einzigartiges System der Echoortung.