Zum Inhalt springen

Feuersalamander

Dachse sind Raubtiere. Von den vier Arten lebt eine in Europa. Sie ernähren sich von Pflanzen und kleinen Tieren. 

Der Körper des Dachses ist mit den kurzen Beinen für Höhlen gut geeignet. Er wird etwas weniger als einen Meter lang. Dazu kommt ein kurzer Schwanz. Ein Dachs wiegt etwa 10 Kilogramm, das entspricht knapp einem mittleren Hund.

Man besten erkennt man den Dachs an den schwarz-weißen Streifen auf dem Kopf. Er hat eine lange Schnauze.

Fakten


#nachtaktiv

Lebensweise

Der Dachs lebt in Wäldern, die nicht allzu dicht sind. Er liebt aber auch Gegenden mit Sträuchern. Seinen Bau gräbt er an einen Abhang. Dachsbaue können riesig werden und mehrere Stockwerke aufweisen. Mehrere Ein- und Ausgänge dienen der Zufuhr frischer Luft und als Fluchtwege. Den Wohnraum der Höhle polstert der Dachs aus mit trockenem Laub, Moos und Farnkraut.

Dachse ernähren sich am liebsten von Regenwürmern, die sie aus dem Boden graben. Aber auch Käfer und Insekten oder kleine Säugetiere gehören auf ihren Speiseplan, beispielsweise Mäuse, Maulwürfe oder junge Wildkaninchen. Sogar junge Igel können sie fressen: Sie rollen sie auf den Rücken und beißen ihnen den Bauch auf.

Dachse sind aber keine reinen Fleischfresser. Sie fressen Getreide, viele Arten von Samen und Wurzeln oder Eicheln. Auch Beeren aus einem Garten oder Obst von Bauern mögen sie gerne.

Dachse leben in Sippen zusammen. Sie pflegen sich gegenseitig das Fell mit der Schnauze oder mit den Vorderpfoten. Dort, wo sie bei sich selber nicht hinkommen, pflegen sie sich das Fell gegenseitig. Vor allem junge Dachse spielen auch gerne miteinander oder balgen sich, ohne sich dabei gegenseitig zu verletzen.

Schon
gewusst?

„Dachse werden in Märchen und Sagen 
auch Grimbart genannt.“